Informationen zu Betriebsbereichen der unteren Klasse

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1) Betreiber

Chemoform AG
Bahnhofstraße 68
73240 Wendlingen
Telefon: +49 7024 4048-0
E-Mail: info[at]chemoform.com

2) Vorschriften und Verordnung

Die Pflichten der Störfall-Verordnung (12. BImSchV) werden durch die Chemoform AG erfüllt. Das Werk Wendlingen unterliegt als Betriebsbereich der unteren Klasse der Störfall Verordnung mit dem Grundpflichten nach §§ 3 bis 8a der Störfall-Verordnung. Die Anzeige nach §7 Abs. 1 der Störfall-Verordnung liegen der zuständigen Behörde (Regierungspräsidium Stuttgart; Abteilung Umwelt) vor.

3) Tätigkeiten

Die Chemoform AG bietet eine komplette Palette leistungsfähiger und innovativer Produkte für Sauberkeit, Hygiene und Pflege in privaten und öffentlichen Schwimmbädern an. Der Betriebsbereich in Wendlingen umfasst zwei Lagerhallen zur Zwischenlagerung und Kommissionierung von Schwimmbadprodukten. Die Produkte gehören in Teilen zu Stoffgruppen gemäß der StörfallV. Verantwortlicher Betreiber im Sinne der 12. BImSchV ist die Fa. Chemoform AG. Der operative Betrieb wird durch die Fa. Waterman GmbH im Auftrag der Chemoform AG durchgeführt. Die Fa. Chemoform AG ist Mieter des Gebäudes der Fa. Chemoform Immobilien GmbH.

Im Betriebsbereich in Wendlingen werden keine chemischen Umwandlungen oder Mischvorgänge durchgeführt. Beim bestimmungsgemäßen Betrieb gehen von den eingesetzten Anlagen und Vorrichtungen keine Gefahren aus.

4) Stoffliste und Gefährdungen

Kennzeichnung Stoffe

5) Warnung und Verhalten bei einem Störfall

Wenn sie über ein Schadensereignis eines Betriebsbereiches der Chemoform AG oder über einen Transportunfall mit Gefahrstoffen informiert werden, beachten sie bitte folgende Hinweise. Sie tragen damit zu Ihrem persönlichen Schutz und zur wirkungsvollen Hilfe für alle bei. Diese Informationen sind auch auf dem Internet Auftritt der Chemoform AG zugänglich. Internet: www.chemoform.com

Warnung

  • Sirenen: Das Sirenensignal warnt Sie vor akuter Gefahr durch Gefahrstoffe. Begeben Sie sich sofort in geschlossene Gebäude und halten Sie sich nicht im Freien auf. Schalten Sie das Radio mit einem regionalen Sender ein.
  • Lautsprecherdurchsagen: Lautsprecherdurchsagen erfolgen durch Feuerwehr und Polizei, um vor Gefahrstoffen zu warnen. Nicht in jedem Fall besteht eine Gefahr. Achten Sie deshalb genau auf die Durchsagen und folgen Sie den Anweisungen.
  • Radiodurchsagen: Über Gefahrenlagen informieren Sie die örtlichen Rundfunksender (SWR 1, 3, 4). Achten Sie darauf, ob Ihr Aufenthaltsort tatsächlich zum gefährdeten Gebiet gehört. Halten Sie ein batteriebetriebenes Radio vor.

Schutzmaßnahmen

  • Gebäude aufsuchen: Vor Schadstoffen in der Luft sind Sie in Gebäuden mit geschlossenen Fenstern und Türen am sichersten. Schalten Sie Lüftung und Klimaanlagen aus. Verständigen Sie Ihre unmittelbaren Nachbarn, denn sie könnten die Warnmeldungen nicht gehört haben. Helfen Sie insbesondere beeinträchtigten und älteren Menschen, sowie Kindern.
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen: Nehmen Sie bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen Kontakt mit Ihrem Hausarzt bzw. dem ärztlichen Notdienst auf oder wenden Sie sich an eines der bekannt gegebenen InformationsteIefone.
  • Evakuierung: Solange sich Schadstoffe in der Luft befinden, ist eine Evakuierung in den meisten Fällen gefährlicher als der Aufenthalt in geschlossenen Gebäuden. Verlassen Sie das Gebäude nur, wenn von Feuerwehr oder Polizei ausdrücklich zur Evakuierung aufgerufen wird.
  • Absperrungen: Beachten Sie Straßen- und Gebietssperrungen. Sie dienen Ihrem Schutz. Folgen Sie den Anweisungen von Polizei und Feuerwehr.
  • Notruf: Wenn Sie sich in einer Notsituation befinden, wählen Sie die Notrufnummern 110 oder 112.
  • Internet: Auf den Internetseiten der Städte erhalten Sie schnellstmöglich Informationen über die Lage und notwendige Schutzmaßnahmen.
  • Flugblätter: Die Verteilung von Informationszetteln in betroffenen Gebieten dient dazu, nach einem Schadensereignis über den Umfang eines Schadens zu informieren und Verhaltenshinweise zu geben.

Entwarnung

Über das Ende der Gefahrenlage und die Aufhebung getroffener Sicherheitsmaßnahmen werden Sie in der Regel durch Rundfunkmeldungen informiert. Auch durch Lautsprecherfahrzeuge kann Entwarnung gegeben werden.

6) Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2.

Die letzte Vor-Ort-Besichtigung gem. § 17 Absatz 2 StörfallV erfolgte am 17.01.2019 durch das zuständige Regierungspräsidium Stuttgart.

Nach jeder Vor-Ort-Besichtigung erstellt das zuständige Regierungspräsidium einen Bericht mit den relevanten Feststellungen über die Einhaltung der Genehmigungsvoraussetzungen und mit Schlussfolgerungen zur Notwendigkeit weiterer Maßnahmen. Bei der Überwachung werden die technischen, organisatorischen und managementspezifischen Systeme eines Betriebsbereichs überprüft. Die zuständige Behörde inspiziert den Betriebsbereich bzw. sicherheitsrelevante Anlagen des Betriebsbereiches nach bestimmten Kriterien.

7) Weitere Informationen

Informationen, z.B. zum Überwachungsplan nach § 17 Abs. 1 der StörfallV oder Informationen nach dem Umweltinformationsgesetz können beim Regierungspräsidium Stuttgart eingeholt werden.

Weitere Informationen zum Betriebsbereich der Chemoform AG am Standort Wendlingen können unter dem Schutz öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen bei er zuständigen Genehmigungsbehörde eingeholt werden. Näherer Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 0711 904-0 oder per E-Mail unter abteilung5@rps.bwl.de.

Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung Umwelt, 70507 Stuttgart